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Gut Cadenberge

Gut Cadenberge wird erstmals im 16. Jahrhundert als Teil der Besitzungen von Adolf Bremer (1520-1603) genannt. Heute bestehen noch das 1724 errichtete Herrenhaus, die Kämmerei und Teile des Wirtschaftshofes, unter anderem mit der großen Scheune von 1747. Eine Blüte erlebte das Gut unter Graf Georg von Bremer, der 1853 das Gut erbte. Er ließ auch das über die Grenzen Cuxlands bekannte Taubenhaus errichten. Unter seiner Federführung wurde das Gut umgestaltet und ein weitläufiger Englischer Landschaftsgarten angelegt.

Die Gutsanlage mit dem Taubenhof und dem weitläufigen Gutspark  wurde in den letzten Jahren mit Unterstützung der Europäischen Union, zahlreichen lokalen Organisationen (z.B. Lions Clubs der Region) und in Privatinitiative restauriert.

Der Taubenhof umfasst die denkmalgeschützten Wirtschaftsgebäude des Gutes mit Gutscafé und B&B in der Großen Scheune, dem als Gästehaus ausgebauten Taubenhaus und den zwei ehemaligen Bullenscheunen, in denen unter anderem Kunsthandwerkermärkte veranstaltet werden.

Der Hof wurde bis vor 15 Jahren zur Bullenzucht genutzt  - davon ist lediglich das Bullendenkmal "Jürgen" geblieben, und jetzt zieren vier wunderschöne Pfauen den Gutshof. Auch das benachbarte Herrenhaus ist kein gräflicher Wohnsitz mehr, sondern ein Internat.